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Aktuelles & Ankündigungen

News und Termine im Überblick

4. März 2022

ONLINE! – Fachlehrgang Verkehrsrecht der Rechtsanwaltskammer Hamm

Am 05. März 2022 wird Dr. rer. nat. Tim Hoger im einem mehrstündigen Online-Seminar zum Thema Geblitzt! Überprüfungsmöglichkeiten im OWi-Verfahren bei der Rechtsanwaltskammer Hamm referieren.

Im Rahmen des Seminars werden die in Nordrhein-Westfalen verbreiteten Messgeräte vorgestellt. Zu jedem Messgerät wurde die Funktionsweise erläutert, woraus die technischen und juristischen Fehlermöglichkeiten abgeleitet werden konnten. Zusätzlich wird mit Hinblick auf die Rechtsprechung im Saarland auf die "Messdaten und Rohdatenproblematik" bei den Laserscannern von Jenoptik (S350) und Vitronic (PoliScanSpeed) eingegangen.

(Foto: S+B)

23. Dezember 2021

Was wir Ihnen wünschen…

...ein besinnliches Weihnachtsfest
...einen gesunden Start in das neue Jahr
...viel Erfolg in 2022

Das gesamte Team von S+B sagt DANKE für das entgegengebrachte Vertrauen.

13. Dezember 2021

04.12.2021 – Fachlehrgang Verkehrsrecht der Rechtsanwaltskammer Hamm als Online-Seminar

Am 04.12.2021 war Herr Dr. rer. nat. Ingo Holtkötter ein weiteres Mal bei der Rechtsanwaltskammer Hamm zu Gast, um online einen mehrstündigen Vortrag zum Thema Wie konnte das passieren? Moderne Methoden der Verkehrsunfallrekonstruktion zu halten.

Durch den Variantenreichtum heutiger Verkehrsunfälle mit Kreuzungskollisionen, Ein- und Abbiegevorgängen, Spurwechseln, LKW-Unfällen, Zweirad-Unfällen, Fußgängerunfällen und vielen mehr kann man leicht den Überblick verlieren. Aktuelle Themen wie die Elektromobilität, die Auswertung elektronisch gespeicherter Daten und Eingriffe von Fahrassistenzsystemen erleichtern die Situation dabei nicht.

Das Seminar gab einen Überblick über die Rekonstruktion der verschiedenen Verkehrsunfalltypen und diskutierte aktuelle Fragen anhand von Fallbeispielen. Dabei wurden insbesondere die Anforderungen und Möglichkeiten der modernen Unfallrekonstruktion vorgestellt und typische Fragestellungen diskutiert. Klassische Fragestellungen wie Verkehrsunfallflucht (Wahrnehmbarkeit von Kleinkollisionen), Insassenbelastung bei Heckauffahrkollisionen oder Dunkelheitsunfälle wurden verständlich vermittelt. Im Hinblick auf die Gerichtspraxis wurden Beweisfragen und Fragenkataloge aufgestellt, die z. B. einem beteiligten Sachverständigen gestellt werden können. Die Teilnehmer erhielten so das Grundwerkzeug, sowohl die Anforderungen als auch die Möglichkeiten eines unfallanalytischen Gutachtens zu kennen und darüber hinaus mögliche Strategien und Chancen in Verkehrsunfallsachen sicher beurteilen zu können.

3. November 2021

9. Gerichtsseminar -> Einblicke in die Unfallrekonstruktion

Als Teil der renommierten Seminarreihe “Münsteraner Fachseminare für Unfallrekonstruktion“ richtete sich das 9. Gerichtsseminar am 29. Oktober 2021 speziell an Richter:innen, Staatsanwält:innen, Rechtsanwält:innen und Verkehrsfachanwält:innen.
Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Themen und neuste Erkenntnisse aus der Unfallrekonstruktion für die tägliche Arbeit aufzubereiten. Das Seminarprogramm bestand aus einer ausgewogenen Mischung aus Vorträgen hochkarätiger Referenten:

und praktischen Crashversuchen...

21. Oktober 2021

Veröffentlichung zur Insassenbelastung im amerikanischen Collision Magazine

Bereits im Januar veröffentlichte Frau Dipl.-Phys. Annika Kortmann einen Beitrag zum Vergleich der Insassenbelastung beim Frontalaufprall mit unterschiedlichem Grad der Gurtnutzung in der Zeitschrift VKU Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 01 (2021).

Bei Frontalkollisionen mit Airbagauslösung kommt es zu einem Zusammenspiel zwischen Gurt und Airbag, um die Relativbewegung des Insassen im Fahrzeug nach vorn zu verringern und das Risiko eines Anpralls an den Fahrzeuginnenraum zu minimieren. Welche Belastungen dabei auf den Kopf, die Brust und die Hüfte eines Insassen bei der zuvor beschriebenen Kollision auftreten und inwieweit die unsachgemäße Nutzung des Sicherheitsgurts einen Einfluss auf die biomechanische Belastung hat, wurde bisher versuchstechnisch durch Sachverständige für Unfallrekonstruktion noch nicht untersucht.
Aus diesem Grund wurde eine Versuchsreihe durchgeführt, bei der der kollisionsbedingte Beschleunigungsverlauf für den Fahrer durch den Einsatz von biofidelen, mit Messtechnik ausgestatteten Dummys aufgezeichnet wurde.

Im Juni erschien diese Veröffentlichung Comparison of occupant stress in frontal collisions with varying degrees of seat belt use im amerikanischen Collision Magazine.


Damit wird die Reihe der Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften fortgeführt.

Alle bisherigen Veröffentlichungen aus unserem Hause sind hier zu finden.

13. Oktober 2021

1. Kfz-Sachverständigenseminar

Am 08. und 09. Oktober 2021 war S+B ein weiteres Mal zu Gast bei der crashtest-service.com GmbH.

Das 1. Kfz-Sachverständigenseminar richtete sich an Sachverständige und Versicherer, die einen Bezug zur Erstellung von Schadengutachten haben. Das Seminar war für zwei halbe Tage konzipiert und bot ein breit gefächertes Vortragsprogramm in Kombination mit Live-Crashtests zu aktuellen Themen aus den Bereichen Schadengutachten/Schäden und Bewertung.
Das Seminarprogramm bestand aus einer ausgewogenen Mischung aus Vorträgen hochkarätiger Referent:innen und praktischen Crashversuchen. Es bestand auch die Möglichkeit, im Rahmen des „Crashtest-Station-Runs“ auf der weltweit größten Crashanlage für Unfallrekonstruktion selbst Versuche durchzuführen.

Zu den Vortragenden von S+B zählten:

(Foto: crashtest-service.com GmbH)

7. Oktober 2021

29. Jahreskongress der EVU

Ausschließlich online fand am 6. und 7. Oktober 2021 der 29. Jahreskongress der EVU statt.

Aus unserem Hause referierte am 07. Oktober um 11:00 Uhr Herr Dipl.-Ing. Joost Wolbers zu dem Thema "Experimentelle Untersuchung der biomechanischen Belastungswerte bei Nutzung neuer und alter Autositze bei Heckkollisionen".

Die Rekonstruktion der Insassenbelastungen bei Heckauffahrkollisionen, beispielsweise bei einer Pkw-Pkw-Kollision an einer Ampel, ist eine typische Aufgabenstellung für den Unfallanalytiker. Aus diesem Grund wurden schon in den 90er-Jahren Versuche zur kollisionsbedingten biomechanischen Belastung bei Heckkollisionen durchgeführt und Studien hierzu ausgearbeitet. Diese Untersuchungen gelten heute noch als Standard für die Erstellung von Gutachten. Es stellt sich die Frage, ob die in den Studien gewonnenen Ergebnisse durch den Fortschritt der Fahrzeugentwicklung auch noch aktuell sind. Einen wesentlichen Einfluss auf die Insassenbelastung haben die Fahrzeugsitze, da diese eine große federnde, d. h. die Kollision für die Insassen dämpfende Wirkung haben. Zum Vergleich neuer und alter Sitze wurde in Kooperation mit der Fachhochschule Münster eine Bachelor-Arbeit betreut. [1] Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Vergleich zwischen alten und neuen Fahrzeugsitzen durchgeführt. Bei den Untersuchungen wurden die Sitzmodelle aus den alten Studien herangezogen, um die dortigen Ergebnisse mit vergleichbaren modernen Sitzen gegenüberzustellen.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe des UREKO Spiegel 21/2021

6. Oktober 2021

DUMMY. CRASHTEST. KONFERENZ.

S+B zu Gast auf Europas größtem Crashevent für Dummys und Messtechnik vom 30.09. - 01.10.2021.

Frau Dipl.-Phys. Annika Kortmann hat am Freitag, 01.10.2021 zu dem Thema "Insassenbelastung unter Airbagbeteiligung bei verschiedenen Crashszenarien und Sitzhaltungen" referiert.

Die Veranstaltung war als Hybrid-Event konzipiert. Somit wurde allen Interessierten ermöglicht, die nicht die Möglichkeit hatten, bei der Präsenzveranstaltung anwesend sein zu können, die Vorträge und Versuche im Live-Stream zu verfolgen.

Die DUMMY-CRASHTEST KONFERENZ richtete sich speziell an alle, die sich professionell mit Crashtests, Dummys und Messtechnik beschäftigen, dies fasst Unfallforscher:innen, Sachverständige und Ingenieur:innen/Techniker:innen der Automobil- und Zulieferindustrie mit ein. Die im Rahmen von normierten Crash-Versuchen eingesetzten Dummys wurden mit dem Ziel entwickelt, Messwerte reproduzierbar zu ermitteln und somit eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Versuche zu ermöglichen. Hierzu zählt unter anderem der von Kistler entwickelte und am Standort Heidelberg produzierte THOR-50M Dummy. Für Anwendungen, die von den Normen abweichen, ist ein Einsatz solcher Dummys aufgrund ihrer Unidirektionalität und den hohen Kosten nicht immer sinnvoll. Der PRIMUS-Dummy bietet hier eine Alternative, insbesondere im Bereich von Schwingungstests, autonomen Fahren und in der Airbag-Industrie. In diesem Workshop wurde zum einen der PRIMUS-Dummy vorgestellt, der aufgrund seiner Konstruktionsweise, der verwendeten Materialien und dem sich daraus ergebenden menschenähnlichen Verhalten nichts anderes als eine Revolution in der Dummy-Technik darstellt. Darüber hinaus bot der Workshop interessante Vorträge aus den Bereichen Dummy-Entwicklung und -Produktion, Crashmesstechnik, Barrierenlösungen, bis hin zu Software zur Datenerfassung und Auswertung. Abgerundet wurde das Programm mit verschiedenen Realversuchen auf dem angrenzenden Versuchsgelände.